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Therapie und Anwendungen 

 

Grundlagen der Ultraschalltherapie

 

  

 

  

 

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    Elektrotherapie Teil I - Niederfrequenz

    Die  Elektrotherapie, ein wichtiges Teilgebiet der Physiotherapie.

    Einführung

    Die Elektrotherapie ist ein Verfahren zur Behandlung, Weiterbehandlung und Wiederherstellung von Krankheiten und Verletzungen mit Hilfe elektronischer Geräte.

    Hierzu möchte ich rund um das Thema Elektrotherapie Einblicke geben:

    • Elektrotherapiebereiche
    • Methoden
    • Wirkung
    • Behandlunstechniken und Dosierung
    • Indikationen
    • Kontraindikationen

     

    Elektrotherapie sind in  Frequenzbereiche eingeteilt:
    Niederfrequenz 0-1000 Hz
    Gleichstromtherapie, Impulsstromtherapie, Diadynamische Ströme nach Bernard
    Mittelfrequenz  über 1000 Hz
    Interferenzströme, amplitudenmodulierte Mittelfrequenzströme
    Hochfrequenz   300 KHz – 24500 MHz
    Kurzwellentherapie, Dezimeterwellentherapie, Mikrowellentherapie                                                                                                                                 


    Niederfrequenzbereich – Gleichstromtherapie

    1.  1. Zwei-, Vierzellen-, und Stanger-Bad

     

    Zwei- und Vierzellenbäder

    sind hydroelektrische Teilbäder, bei denen beide Arme, beide Beine oder beide Arme und Beine in das Badewasser gehalten werden. Wie bei  dem Stangerbad kann Strom in verschiedene Richtungen geleitet werden. Die Wassertemperatur beträgt 36 bis 37°C

    Befindet sich die Anode (+) in der Nähe des Zentralnervensystem (Gehirn, Kopf), so wirkt diese zu einer beruhigenden, dämpfenden Wirkung (wird auch als absteigende Stromrichtung bezeichnet)

    Ist die Katode (-) dem ZNS am nächsten, so tritt der erregungssteigernde Effekt unter dem Minuspol ein. (aufsteigende Stromrichtung)

    Stanger-Bad

    auch Hydroelektrische Vollbäder genannt, liegt der Patient in einer aus Kunststoff bestehenden Badewanne mit je 3 an den Seitenwänden und je 1 am Kopf- und Fußende großen Graphitplattenelektroden. Dadurch ergibt sich eine große Zahl an Schaltmöglichkeiten.

    Für die Längsdurchflutung sind in den angegebenen beiden Varianten Anode (+) am Kopf (absteigende Stromrichtung) bzw. Katode (-) am Kopf (aufsteigende Stromrichtung) wegen ihrer polspezifischen Wirkung am bedeutesten.

    Behandlungstechniken im Gleichstrom

    Man beginnt meist mit einer Längstdurchflutung. Aufsteigend wirkt erregend, absteigende Stromrichtung wirkt beruhigend.

    Anschließend erfolgt je nach Diagnose eine Querdurchflutung (Anode am Schmerzort).

    Dosierung

    Sie erfolgt bis zum angenehmen Prickeln, leichte Wärmegefühl, das eine anhaltende Hautrötung hervorruft.

    Behandlungszeit: 10 -30 min. ,36- 37°C, 2-3 mal die Woche und insgesamt 6-12 Behandlungen

    Indikationen

    • Neuralgien, Wurzelreizsyndromen, Myalgien, Arthralgien
    • arterielle Durchblutungsstörungen

    Kontraindikationen

    • Fieberhafte Zustände
    • Herz-Kreislauf-Dekompensationen
    • Emboliegefahr
    • Entzündliche Hautveränderungen im Behandlungsgebiet
    • Risse, Schrunden
    • Metallfremdkörper im Stromgebiet Hüft- oder Kniegelenksendoprothesen
    1. 1. Galvanisation

    Die Frequenz der Galvanisation ( Gleichstrom) liegt bei 0. Der galvanische Strom behält die Spannung (Volt) und die Stärke (Ampere) konstant bei.

    Reaktionen und Wirkung des galvanischen Stromes:

    Primäre Reaktion = Veränderung der Ionenruhekonzentration

    • Vasodilatation=Hyperämie=galvanische Erythem ( elektrolytische hervorgerufen durch Säure- und Laugenbildung an den Elektroden)
    • Stoffwechselsteigerung
    • Resorption verstärkt (Ödem, Hämatome)
    • neurale Erregbarkeit wird gesteigert
    • Analgesie bei Behandlung von Neuralgien, Neuritiden, Polyneuropathien, Bursopathien,
    1. 2. Ionotophorese

    Iontophorese ist eine Gleichstrombehandlung zum Einbringen von Medikamente über die Haut.

    Behandlungstechniken

    Die Medikamente sind immer vom Pol gleicher Ladung einzubringen.

    Dosierung

    Schwache Dosierung: Sensibel unterschwellig”-kein Stromgefühl also hochregeln bis leichtes Prickeln zu spüren ist und dann zurückdrehen bis es verschwindet.

    Indikationen

    • siehe Gleichstrom

    Kontraindikationen

    • Allergien gegen das Medikament
    • Bronchialasthma

     Niederfrequenzbereich – Impulsstromtherapie

    1. 1. Ultrareizstrom oder auch Träbert-Reizstrom

    Es ist eine Art Reizstrommassage mit analgetischer(schmerzstillend), hyperämisierende (durchblutungsfördernd) Wirkung.

    Es ist ein Rechteckimpuls ( wird später durchleuchtet) mit einer Frequenz von 143 Hz, 2ms Impulsdauer

    Behandlungstechnik

    Katode (-) auf das Schmerzareal und Anode (+) daneben ohne sich zu berühren. Die Applikation erfolgt mit gut durchfeuchteten Schwämmchen und damit die Plattenelektroden unterpolstern.

    Hier kann man mit kleinen Elektroden gezielt Schmerzpunkte behandeln.

    Dosierung

    Gesteigert wird schleichend bis zum Auftreten deutlichen Vibrierens und/ oder Druckempfinden, aber es darf kein brennen, heiß werden empfunden werden.

    Bei Nachlassen des Vibrierens oder Druckempfinden wieder etwas hochregeln.( ich habe gelernt bis zu 5 min. immer wieder hochregeln)

    Behandlungsdauer 15 min., akuten 2 mal täglich, ansonsten 1 mal täglich

    Wirkung

    • Analgesie steht eindeutig im Vordergrund. Bei vielen Krankheitsbildern können noch gute bis sehr gute Behandlungserfolge erzielt werden, obwohl sich andere Stromformen als therapieresistent erwiesen haben.
    • Primäranalgesie: In den meisetn Fällen führt die erste Behandlung zu einer Schmerzdämpfung. Die erste Behandlung kann daher schon als Erfolgskontrolle dienen. Spätestens nach drei Behandlungseinheiten muß eine deutliche Schmerzdämpfung eingetreten sein, ansonsten ist Ultrareizstrom nicht indiziert.
    • Hyperämie stark und lang anhaltend
    • Resorption von posttraumatischen Hämatomen und Ödemen wird wesentlich beschleunigt
    • Gewebetrophik wird verbessert
    • Skelettmuskulatur wir eutonisierend beeinflußt
    • Gelenkfunktion wird verbessert (durch die Beseitigung von muskulären Kontrakturen, Analgesie und Resorption von Ergüssen).
    1.  2. Impulsstrom

    Schwellstrom-Elektrogymnastik

    Die Schwelldauer der Impulsfolge beträgt 1 s, dazwischen werden, je nach Schwellfrequenz, die zwischen 6 und 30 Schwellungen pro Sekunde variiert werden kann, unterschiedlich große Pausen
    eingelegt. Die Behandlung mit Schwellstrom wird auch als Elektrogymnastik bezeichnet.

    Rechteckstrom

    Als Rechteckstrom bezeichnet man eine Serie von Rechteckimpulsen, die sofort ihren höchsten Wert erreichen und ebenso wieder abfallen. Die Impulsdauer und Impulspausen sind konstant.

    Dreiecksstrom

    Dreieckstrom ist die Bezeichnung für eine Folge von dreieckigen Impulsen mit linearem Anstieg der Intensität, die ab einer Frequenz von 20 Hz eine tetanisierende Wirkung auf die gesunde quergestreifte Muskulatur haben. Der Anstieg ihrer Intensität kann auch exponentiell (verzögerte Anstiegszeit der Intensität) mit kurzer Impulsdauer sein. In beiden Fällen liegt die Impulsdauer bei ca.1 ms.

    Niederfrequenzbereich – Diadynamische Ströme nach Bernard

    Der Name dia-dynamische Ströme soll sich auf die Synthese zweier Stromarten beziehen, die 1950 von dem französischen Zahnarzt Bernard entdeckten analgetischen Stromformen zur Anwendung kommen.

    1. Der Impulsstrom: Sinuswellen von 10 ms Impulsbreite in Ein- oder Doppelweggleichrichtung, als mit 50- bzw. 100-Hz-Frequenz gleichbleibend oder 50 Hz un 100 Hz im Wechsel und
    2. der sog. “Basisstrom”, ein konstanter Gleichstrom (galvanische Komponente), sensibel unterschwellig dosiert bis ca. 3 mA oder aber 0,05 mA/cm² Elektrodenfläche.

    Diadynamische Ströme sind also “durchbewegte” Gleichstromimpulse, die meistens gleichzeitig mit einem galvanischen Strom kombiniert wird.

    Warum wird mit einem galvanischen Strom kombiniert?

    Die sinusoidalen Halbwellenimpulse können vor dem erreichen der Nullinie durch den unterlegten galvanischen Strom aufgefangen werden. Diesen unterlegten Strom nennt man Basistrom. Stellt man z.B. eine galvanische Basisstromstärke von 3 mA ein, dann fallen die Dosisimpulse vom Diadynamischen Strom von der Spitzenstromstärke bis auf  3 mA ab und steigen dann sofort wieder an. Der Basistrom fließt praktisch als “Reststrom” unter den Halbwellenimpulsen.

    DF = diaphasé fixe 100 Hz

    Wirkungsweise:

    analgetisch ( schmerzstillend )

    hyperämisierend ( durchblutungsfördernd )

    sympathikusdämpfend

     

     

     

    MF = monophasé fixe 50 Hz

    Wirkungsweise:

    besitzt effektiven Verdeckungseffekt

     

     

     

     

    CP = modulé en courtes périodes Wechsel von 1 s 100Hz und 1s 50 Hz

    Wirkungsweise:

    stark analgesierend ( stark schmerzstillend )

    resorptionsfördernd (  bei Schwellung und Ergüssen)

    tonisierend

    trophikverbessernd

     

     

     

     

     

    LP = modulé en longues périodes Wechsel von 50 Hz 6 s und 100 Hz davon diese Phase 10s geschwellt

    Wirkungsweise:

    langanhaltend analgesierend

     

     

     

    RS = rhythme syncopé wechselt 1 s 50 Hz mit 1s Pause

    Wirkungsweise:

    besitzt effektiven Verdeckungseffekt

     

     

     

    Indikationen:

    • rheumatische Erkrankungen
    • akute traumatische Erkrankungen

    Behandlungstechnik:

    Kathode (-) auf das Schmerzareal, die Applikation erfolgt mit gut durchfeuchteten Schwämmchen und damit die Plattenelektroden unterpolstern.

    Behandlungszeit zwischen 3- 12 min, Steigerung pro Behandlung um 1-2 min.

    Bei jeder Behandlung mit 1-2 min DF beginnen es folgen je nach Wirkung ein bis zwei andere Stromarten, bei akuten Schmerzzuständen, möglichst 2 mal täglich

    weiterführende Artikel zu diesem Thema

    Elektrotherapie Teil II – Mittelfrequenz

    Elektrotherapie Teil III -Hochfrequenz

     

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